Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittelelbe.

Hier grenzen vier Bundesländer aneinander: Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Über nur 74 km fließt die Elbe durch Brandenburg.

Die Elbauen waren in dieser Region bis zur Wiedervereinigung nicht zugänglich. Die Grenze verlief rechtselbisch über den Deich. Die Auen wurden zwar beweidet, aber die Menschen benötigten eine Sondergenehmigung, um sie betreten zu können. Durch diese Situation blieben die Auen weitgehend unzerstört und bilden heute das "Grüne Band". Beeindruckend finde ich die wunderschönen alten Bäume, vor allem Eichen, die in Gruppen oder auch als Solitärbäume wachsen. Die Fotos bringen diese Schönheiten leider nicht so wirklich zum Ausdruck, wenn man sie nicht in Natura gesehen hat.

 

Urlaub in dieser recht dünn besiedelten Region bedeutet: Viel Ruhe, viel Natur, schöne Radtouren und interessante Beobachtungen. Zweimal haben wir bisher hier Urlaub gemacht, und hoffentlich kommen noch weitere dazu.

Im September 2016 verbrachten wir 10 schöne Tage in Wootz an der Mittelelbe. Mit dem Rad ging es die Elbe aufwärts bis zum "Bösen Ort" und die Elbe abwärts bis zum Flüsschen "Löcknitz" und daran entlang ins Hinterland zum Künstlerdorf Breetz.


Juni 2017: Zum 2. Mal haben wir unseren Urlaub, diesmal 14 Tage, im brandenburgischen Teil des Biosphärenreservates verbracht, diesmal in Kietz, zwischen Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Lenzen. Ein schönes und ruhiges Fleckchen Erde. Wir hatten ein sehr schönes Ferienhaus, direkt hinter dem Deich, umgeben von viel Natur. 

Wieder waren wir mit dem Rad und zu Fuß in dieser wunderschönen Natur unterwegs. Sie hat einiges an interessanten Landschaften zu bieten, z.B. die größte  Binnenland-Wanderdüne Europas bei Klein Schmölen. Beim Radeln auf dem Elbtalradweg, der über den Deich verläuft, kommt man dem Strom mal ganz nah, z.B. bei Wootz, mal liegen weite Wiesen und Weiden dazwischen. Zwischen den Bunen finden sich richtige Sandstände. Denn die Mittelelbe ist Deutschlands einziger Sandstrom.

Die Elbauen waren bis zur Wiedervereinigung nicht zugänglich. Die Grenze verlief rechtselbisch über den Deich. Die Auen wurden zwar beweidet, aber die Menschen benötigten eine Sondergenehmigung, um sie betreten zu können. Durch diese Situation blieben die Auen weitgehend unzerstört und bilden heute das "Grüne Band". Beeindruckend finde ich die wunderschönen alten Bäume, vor allem Eichen, die in Gruppen oder auch als Solitärbäume wachsen. Die Fotos bringen diese Schönheiten leider nicht so wirklich zum Ausdruck, wenn man sie nicht in Natura gesehen hat.

Die Elbe bei Kietz

Die Elbauen: hier stehen viele wunderschöne, teils sicher sehr alte Bäume.

 Tiere in den Elbauen 

Viele Greifvögel kreisen über den Elbauen, wie Rot- und Schwarzmilan, Seeadler, Bussarde. 

Auch einige Kraniche haben wir gesehen. Sie brüten inzwischen in der Region, vor allem wohl im Wendland im niedersächsischen Teil des Biosphärenreservates.

An der Elbe sieht man sehr viele Storchennester. Störche sind auch auf Feldern und in den Elbauen allgegenwärtig. Ein Ausflug führte uns in das Europäische Storchendorf Rühstädt, in dem 2017 32 Nester besetzt sind.