Winter im Rombergpark

Die Heidelandschaft im Dezember 2016
Die Heidelandschaft im Dezember 2016

Januar 2018

27. und 30. Januar 2018

In diesem Winter gab es bisher kaum mal Sonnenschein. Der Dezember und auch der Januar waren in NRW die sonnenärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. So wenig war ich wohl in kaum einem anderen Winter mit der Kamera unterwegs. An diesen beiden Tagen gab es immerhin ab und zu mal Sonne, und es regnete nicht. So nutzte ich sie für einen Besuch im Botanischen Garten Rombergpark Dortmund. 

Hier findet man auch eine Vielfalt an Bäumen. Sogar eine Gruppe von Mammutbäumen gibt es, die etwa 1965 gepflanzt worden sein sollen. Da waren sie sicher schon ein paar Jahre alt. Um diese Jahreszeit sind die Formen der Laubbäume sehr schön zu sehen.

Im Rombergpark sind viele Vögel wenig scheu, da sie an Menschen gewöhnt sind und an verschiedenen Stellen gefüttert werden. So auch an einem alten, mit Efeu bewachsenen Baumstumpf. 

Auf ihm lassen sich gerade im Winter sehr gut Meisen, Kleiber, Rotkehlchen, Zaunkönige, Amseln, Heckenbraunellen und auch mal eine Maus aus der Nähe fotografieren. Und in den umliegenden Bäumen sieht man Tauben, Krähen, Eichelhäher, Spechte, Baumläuferund auch schon mal Goldhähnchen.

Meisen im Januar 2018

Kleiber im Januar 2018

Und sonst...

Kein Besuch des Rombergparks ohne Eichhörnchen....

Dieses Eichhörnchen kam "im Galopp" auf mich zugelaufen, als ist es lockte. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse und der schnellen Bewegung sind die Fotos leider unscharf. Aber ich finde sie interessant, weil die Bewegungsabläufe gut zu sehen sind. 

Am 30. Januar und am 5. Februar habe ich diesen Mäusebussard beobachtet. ich denke, dass es sich an beiden Tagen um denselben handelte.

Ein Hauch von Frühling im milden Januar 2018

Im Rombergpark gibt es viele Hamamelis-Bäume. Sie blühen in Gelb, Orange,Rot. Schneeglöckchen bedecken ganz Wiesen. Und der Winterling ist auch schon da mit seinem leuchtenden Gelb und sogar einige Märzenbecher. Sehr schön finde ich die Chilenische Araukarie. Neu gepflanzt wurden wohl Baumfarne am Roten Bach. Sogar ganz frische Baumpilze habe ich entdeckt. Und sehr interessant finde ich die Rinde der Papierbirken.


Februar 2018

Am 16. Februar 2018 beobachtete ich ein Teichrallenpaar bei der Paarung. 

Eichelhäher lassen sich im Rombergpark an einigen Stellen recht gut fotografieren, vor allem, wenn man sie mit Erdnüssen lockt... Aber sie gehören auch hier doch zu den eher scheuen Vögeln.

Bei meinem Parkbesuch am 23. Februar habe ich seit längerem wieder einen Mandarinentenerpel entdeckt. Leider saß er unter einem Zweig, der tief über der Wasserfläche hing. Erst pflegte er ausgiebig das schöne Gefieder, dann machte der die Augen zu., blinzelte aber immer mal..

Inzwischen kenne ich im Rombergpark ein paar Stellen, an denen die Vögel wenig Scheu vor den Fotografen zeigen. Hier werden sie gefüttert, was an den kalten Februartagen des Jahres 2018 auch sinnvoll ist. Meine Beobachtung ist allerdings, dass nur einige Arten dieses Angebot annehmen. Dazu gehören verschiedene Meisenarten, Amseln, Kleiber, Finken, Heckenbraunellen, Rotkehlchen.

Da der Rombergpark ja ein botanischer Garten ist, gibt es auch viele Pflanzen zu fotografieren.

Dieses so schön geformte Ahornbäumchen ist leider abgestorben und von Pilzen bewachsen. Es ist aber eine beliebter Futterplatz für die Parkvögel. 

Im Februar blühten die Mahonien. Die Eisenholzbäume zeigten rote Knospen, die im Sonnenlicht leuchteten. Auch das leuchtende Gelb der Winterlinge waren an vielen Stellen im Park zu sehen. Sie gehören zu den Frühblühern. 

Baumrinden und Baumpilze