Das Münsterland

Zum Münsterland zählt man ungefähr das Gebiet zwischen dem Teutoburger Wald im Nordosten,  der Lippe im Süden und der niederländischen Grenze im Westen. Die Ahsewiesen kann man demnach nicht mehr so recht dazu nehmen, was ich hier aber mache. Sie werden auch in der Regel im Zusammenhang mit den Lippeauen gesehen. 

Ahse und Lippe  - ein Überblick

Die Ahsewiesen, benannt nach dem Flüsschen Ahse, sind Feuchtwiesen, die zeitweise unter Wasser stehen. Im Sommer können sie aber auch nahezu trocken fallen.  Hier kann man u.a. Greifvögel, Große Brachvögel, Enten, Gänse, Limikolen, Hasen, Rehe und mit Glück auch Steinkäuze und Waldohreulen beobachten. Dazu bieten sich eine Beobachtungshütte und ein Turm an. Hier gibt es ein Storchennest, in dem regelmäßig Störche ihre Jungen groß ziehen. Vom Turm lassen sie sich gut beobachten. Außerdem hat man einen herrlichen Blick über die Wiesen. Das Kerngebiet der Ahsewiesen darf aus Naturschutzgründen nicht betreten werden. Leider sind die Tiere meistens recht weit weg. Ein Fernglas sollte man dabei haben.

Einen Spaziergang durch die Wiesen finde ich sehr entspannend. Der weite Blick tut der Seele gut, und wenn ich dann noch interessante Beobachtungen mache und schöne Fotos mit nach Hause nehme, ist das wie ein Kurzurlaub. 

Leider ist es so gut wie unmöglich, die schöne Landschaft ohne Hochspannungsmasten und -leitungen zu fotografieren. So bleibt einem nur, sie ins Bild zu integrieren.

Ahsewiesen

Lippeauen (Disselmersch, Im Winkel und Lippe) 

Die Natur hat hier neuen Raum bekommen, z.B. durch das Anlegen von Auengewässern wie Disselmersch und Im Winkel. Aus den Beobachtungshütten heraus sieht man immer irgendetwas Interessantes. 

Es gibt noch weitere renaturierte Bereiche zwischen Lippstadt und Hamm, die ich aber nicht gut kenne.

Die Disselmersch

Die Lippe